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CBD wertvolle Pflanzstoffe CBD wertvolle Pflanzstoffe

Veröffentlicht: | geschätzte Lesezeit: ca. 18 Minuten

CBD-Produkte und CBD-Shops im großen Vergleich

Warum ist Cannabidiol (CBD) gefühlt in aller Munde? Die Wirkungen von CBD sind eigentlich nicht so neu, wie wir vermutlich denken. Schon die alten Chinesen ahnten etwas davon und auch wir in Europa haben im Mittelalter den vielseitigen Nutzhanf und die Pflanzenstoffe darin im Alltag verwendet.

Hanf enthält viele wertvolle Pflanzstoffe, wie CBD oder Terpene.

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Doch dieses Wissen ging verloren. Zumindest bis in die 1960er Jahre, die Zeit der Hippie-Kultur und des “High-Seins”. Doch der Rauschzustand von Marihuana sollte nicht alles gewesen sein. Erst im Laufe der Jahre wurde deutlich: CBD als einer der Pflanzenstoffe in Marihuana verleiht keinen Rauschzustand (im Gegensatz zu THC) – kann aber so einiges bieten. Dazu passt: Viele Menschen sehnen sich nach einer natürlichen Alternative oder einer Ergänzung zur traditionellen Medizin. CBD weckt Hoffnungen so etwas zu sein. Besonders, da Cannabidiol im Laufe der Zeit zudem immer preiswerter geworden ist. Das hat auch die Pharmaindustrie begriffen und finanziert seit einiger Zeit fleißig Wissenschaftler und Studien in diesem Bereich. Was ist also dran an dem “Mythos” CBD?

Wir gehen dem auf den Grund. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die bereits bekannten Wirkungen und Nebenwirkungen von CBD vor. Außerdem vergleichen wir die verschiedenen CBD-Produkte auf dem Markt sowie deren Anwendungen. Des Weiteren zeigen wir Ihnen, in welchen Onlineshops Sie bequem CBD bestellen können. Doch zuerst müssen wir den großen Unterschied zwischen CBD und THC erklären.

2. Warum muss zwischen CBD und THC unterschieden werden?

Es gibt über 100 verschiedene Cannabinoide, aber die meisten davon sind uns nach wie vor ein Rätsel. Die beiden berühmtesten Cannabinoide sind CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol). CBD und THC gehören also zur selben Familie, könnten von ihrem Ruf her aber nicht unterschiedlicher sein. Während THC einen Rauschzustand auslöst, hat CBD seit Neuestem den Ruf eines Zauberelixiers. Die Wahrheit liegt jedoch bekanntlich irgendwo in der Mitte.

Beide Wirkstoffe sind pflanzliche Bestandteile der Cannabispflanze und werden in der medizinischen Forschung besonders beachtet. Die Forschung steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Erste Erkenntnisse und Erfahrungsberichte lassen allerdings vermuten, dass CBD bei Depressionen, Entzündungen oder Migräne helfen kann, während THC bei Appetitlosigkeit, Muskelkrämpfen und Schlaflosigkeit Linderung bieten kann. Beide Wirkstoffe scheinen bei Angstzuständen oder Schmerzen eine positive Rolle zu spielen.

Der wichtigste Unterschied: CBD ist im Gegensatz zu THC kein psychoaktiver Inhaltsstoff. CBD verursacht keinen Rausch. Außerdem hat CBD nicht die Nebenwirkungen von THC, wie zum Beispiel einen trockenen Mund, rote Augen, Gedächtnisverlust, Koordinationsprobleme oder eine erhöhte Herzfrequenz. Dieser Unterschied kommt daher, dass THC über eine Wechselwirkung mit den beiden Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 im Endocannabinoid-System im Gehirn berauscht. Die Bindung von CBD an diese Rezeptoren ist allerdings deutlich geringer, was die mildere und auch breitere Wirkung von CBD erklärt. Doch wie sieht die gesetzliche Regelung aus?

3. Ist CBD legal?

CBD wird aus zertifiziertem Nutzhanf hergestellt, der frei von Pestiziden und anderen Düngern sein muss. Zudem müssen solche Hanfpflanzen über einen hohen CBD-Anteil verfügen, während maximal 0,2 % THC-Anteil erlaubt sind. Damit ist sichergestellt, dass CBD nicht berauscht – und dann ist der Konsum von CBD auch im Gegensatz zu THC völlig legal. Allerdings ist Cannabidiol trotzdem noch nicht endgültig zugelassen. Das liegt in erster Linie daran, dass es verschiedene Auffassungen darüber gibt, ob es sich bei CBD um ein neues Produkt handelt. Dies ist die Einschätzung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). In so einem Fall muss die Sicherheit der Lebensmittel vor der Zulassung überprüft werden. Auf der anderen Seite wollen die CBD-Hersteller mit der langen Nutzungszeit der Hanfpflanze punkten. Bis hier das letzte Wort gesprochen ist, werden die Produkte allerdings weiter angeboten.

Eine weitere Unklarheit besteht darin, ob es sich bei CBD um ein Nahrungsergänzungsmittel oder ein Arzneimittel handelt. CBD kann eben sowohl per Rezept in Apotheken als auch als Nahrungsergänzungsmittel in Onlineshops gekauft werden. Die Produkte sind die gleichen, nur die Einordnung unterscheidet sich. So oder so: Sie als Verbraucher können CBD auf legale Weise kaufen. Und selbst wenn sich diese Situation gravierend ändern sollte: Es haftet der Hersteller, nicht Sie als Verbraucher und Konsument. Deshalb brauchen Sie sich auch bei einem Drogentest oder bei einer Fahrzeugkontrolle keine Sorgen machen. CBD ist kein psychoaktiver Stoff. Es sind nur noch nicht alle Details bezüglich der Zulassung von Cannabidiol geklärt.

4. Wie wirkt CBD?

Wir haben gesehen: Endgültig und eindeutig ist die Zulassung von CBD-Produkten noch nicht. Währenddessen wird allerdings weiter eifrig zu CBD geforscht. Da allerdings bisher noch nicht ausreichende handfeste Studien und noch keine Langzeitstudien vorliegen, sind die Erkenntnisse nicht final. In dieser Situation sind daher “Heilversprechen” jeglicher Art grundsätzlich verboten, auch für Nahrungsergänzungsmittel auf CBD-Basis. Doch trotz dieser Vorsicht deutet bereits vieles daraufhin, dass CBD in Zukunft eine bedeutende Rolle bei der Prävention und Linderung von bestimmten Krankheitsbildern spielen kann. Daher schauen wir uns im Folgenden die bisher gesammelten Indizien zur Wirkung von CBD etwas genauer an.

Zuerst ist festzuhalten: CBD hat eine sogenannte pleiotrope Wirkung. Das bedeutet: CBD kann als Wirkstoff viele verschiedene Wirkungen auslösen. Das ist der Grund, warum die Wirkungsweise von CBD bisher noch nicht im Detail nachvollzogen werden kann. Es ist allerdings inzwischen bekannt, dass zwei Rezeptoren (CB1 und CB2) für die Wirkungen von CBD verantwortlich sind. CB1-Rezeptoren befinden sich im ganzen Körper, vor allem aber im Gehirn: Sie sind verantwortlich für Bewegungsabläufe, Emotionen, das Denken, Appetit oder das Schmerzempfinden. CB2-Rezeptoren sind hingegen in erster Linie im Immunsystem für Entzündungen und Schmerzen zuständig. Es hat sich herausgestellt, dass CBD an diesen Rezeptoren blockierend und hemmend wirken kann. Dies würde die entzündungslindernde und schmerzstillende Wirkung, die CBD nachgesagt wird, erklären. Da CBD in der Lage ist, die Endocannabinoid-Rezeptoren zu stimulieren, wird der Körper im Prinzip zur “Selbstheilung” animiert.

Es gibt daher inzwischen einige Erfahrungsberichte und auch Studien, die nahelegen, dass CBD bei den folgenden Krankheitsbildern wirken könnte:

  • Asthma und Allergien
  • Arthrose
  • Brechreiz sowie Übelkeit
  • Depressionen
  • Epilepsie
  • Fibromyalgie
  • Migräne
  • Morbus Crohn
  • Multipler Sklerose
  • Nebenwirkungen einer Chemotherapie
  • Neurodermitis sowie andere Hautkrankheiten
  • Nervenkrankheiten
  • Rauchentwöhnung
  • Rheuma
  • Schlaflosigkeit
  • chronischen Schmerzen, wie beispielsweise Rückenschmerzen
  • Stress, Nervosität, Überlastung
  • Suchterkrankungen
  • Verdauungsprobleme

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass CBD anscheinend besonders bei Entzündungen, Schmerzen und psychotischen Krankheiten zu einer Beruhigung und Linderung der Symptome beitragen kann. Noch fehlen allerdings Langzeitstudien, die die zahlreichen Erfahrungsberichte der CBD-Wirkungen eindeutig bestätigen – auch weil die Forschung in diesem Bereich noch in den Kinderschuhen steckt. Sie sollten daher Vorsicht walten lassen, wenn Sie auf CBD-Hersteller stoßen, die eine Heilung von Krebs und anderen Erkrankungen versprechen – diese sind definitiv als unseriös einzustufen.

Daher unsere Empfehlung: Trotz aller Hoffnungen auf eine möglichst breite Wirkung von CBD sollten Sie – gerade bei schwereren Erkrankungen – immer Ihren Arzt über die Einnahme von CBD informieren, damit dieser dies in Ihrer Patientenakte dokumentieren kann.

Kann CBD auch bei Tieren angewandt werden?

Alle Säugetiere haben ein Endocannabinoid-System. Das bedeutet: CBD wirkt nicht nur beim Menschen, sondern auch bei anderen Säugetieren, wie zum Beispiel den beliebten Haustieren Katze und Hund. CBD kann demnach ebenso bei Tieren zur Linderung von Beschwerden beitragen und gerade nach Unfällen temporär als natürliches Schmerzmittel dienen. Die Dosierung sollte allerdings an die Größe des jeweiligen Tieres angepasst und zuerst niedrig angesetzt werden. Bei Bedarf kann die Dosierung dann schrittweise erhöht werden, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist.

5. Hat CBD Nebenwirkungen?

Noch gibt es keine Langzeitstudien zu den Wirkungen und Nebenwirkungen von CBD. Deshalb ist auch noch nicht eindeutig geklärt, wie hoch CBD bei den verschiedenen Krankheitsbildern am besten dosiert werden sollte, um effektiv zu wirken. Bisher lässt sich allerdings festhalten, dass CBD nur selten geringe Nebenwirkungen zeigt. Gerade im Vergleich zu gängigen Antipsychotika schneidet CBD recht ordentlich ab. Kommt es in seltenen Fällen bei einer zu hohen Dosierung zu Nebenwirkungen, fallen diese recht gering aus. Zu den möglichen Nebenwirkungen können vor allem Schläfrigkeit und Benommenheit sowie Unwohlsein, Durchfall, Appetitlosigkeit, Hautausschläge sowie ein erhöhter Augeninnendruck zählen.

Generell wird außerdem von der Verwendung von CBD während der Schwangerschaft abgeraten, da der Wirkstoff Einfluss auf die Placenta haben könnte. Ebenfalls vorsichtig sollten Patienten sein, die unter Grünem Star leiden, da die mögliche Nebenwirkung des erhöhten Augeninnendrucks die Erkrankung verschlimmern könnte. Zudem kann es zu Wechselwirkungen mit Gerinnungs- und Säurehemmern, Schmerzmitteln oder Neuroleptika kommen, wie zum Beispiel: Clobazam, Diazepam, Diclofenac, Haloperidol, Marcumar, Omeprazol, Pantoprazol, Risperidon oder Warfarin.

Ein weiteres Thema bei potenziellen Nebenwirkungen ist natürlich THC. THC darf bei CBD-Produkten keine Rolle spielen und gesetzlich einen Wert von 0,2 % nicht überschreiten. Wer allerdings bei seinen CBD-Produkten auf Hersteller aus Deutschland vertraut, braucht sich hier keine Sorgen zu machen. Selbst bei einem Höchstgehalt von 0,2 % treten keine psychoaktiven Effekte ein. Potenzielle Nebenwirkungen ergeben sich also nur bei dem Konsum von THC-haltigem Marihuana oder CBD-Produkten, die außerhalb der EU hergestellt werden und einen höheren THC-Gehalt besitzen.

Das hört sich vielleicht nach vielen Nebenwirkungen an, aber Sie sollten dabei im Blick behalten, dass natürlich auch so alltägliche Begleiter wie Alkohol oder Koffein ihre Nebenwirkungen haben. Sie sind bloß bereits tiefer in der Gesellschaft verwurzelt.

6. Was sind die Vor- und Nachteile der diversen CBD-Produkte?

Nachdem wir die grundsätzlichen Fragen zu Risiken und Wirkungen von Cannabidiol geklärt haben, wollen wir Ihnen im folgenden Kapitel die gängigsten CBD-Produkte auf dem Markt vorstellen.

Am beliebtesten sind sicherlich CBD-Öle sowie Liquids, doch auch CBD-Cremes und CBD-Kapseln und weitere Anwendungen werden in unserem Artikel behandelt. Generell sollten Sie unabhängig vom gewählten CBD-Produkt darauf achten, dass sie natürlichen Ursprungs und nicht mit Farb- und Konservierungsstoffen angereichert sind oder gentechnisch verändert wurden. Wer seine CBD-Produkte von deutschen Anbietern oder aus der EU bezieht, braucht sich diesbezüglich allerdings keine Sorgen zu machen, da die Vorschriften hier sehr strikt sind und nur zugelassene Hanfsorten verwendet werden dürfen.

Wie wird CBD hergestellt?

Hanfsamen werden im Sommer geerntet und bei “Mallorca-Temperaturen” (so ca. 35 Grad) getrocknet. Anschließend wird das CBD aus den Samen herausgelöst, entweder mithilfe einer Substanz als Träger oder durch das Verdampfen. So entstehen Kristalle, die ursprüngliche Form von CBD. Diese können direkt erworben und bei ausreichend Kenntnissen auch selbst weiterverarbeitet werden. Für die meisten Anwender ist es allerdings ratsam, “fertige” CBD-Produkte zu kaufen, wie CBD-Öl, CBD-Kapseln oder CBD-Liquid. Aber erkunden Sie am besten selbstständig die Vielfalt an verfügbaren CBD-Produkten. Nur so viel sei vorab verraten: Hier dürfte für jeden Bedarf etwas dabei sein.

CBD-Öl – der Klassiker

CBD-Öl gibt es in verschiedenen Sorten und kann auf vielfältige Weise konsumiert werden. Die effektivste Methode ist das Träufeln von einer paar Tropfen Hanföl unter die Zunge. Bevor Sie die Tropfen dann allerdings herunterschlucken, sollten Sie einige Sekunden warten – so wirkt das CBD-Öl besonders schnell. Alternativ kann das Hanföl auch in einem Getränk vermischt oder mithilfe eines Tuches inhaliert werden.

Vorteile:

  • sehr effizient
  • schnell wirksam (wenn unter die Zunge geträufelt)
  • einfach konsumiert
  • keine weiteren Hilfsmittel notwendig
  • enthält meist zusätzliche Inhaltsstoffe, wie Terpene, Spurenelemente, Mineralstoffe oder ungesättigte Fettsäuren
  • vegan

Nachteile:

  • eher bitterer Nachgeschmack
  • das Vermischen mit einem Getränk oder das Nachspülen kann Wirkung verzögern
  • sorgt in der “Öffentlichkeit” eventuell für Aufsehen

CBD-Kapseln – die Alternative ohne bitteren Geschmack

Die Kapsel wird einfach unzerkaut mit etwas Flüssigkeit hinuntergespült – wie eine gewöhnliche Tablette. Die Kapsel wird dann über die Magenschleimhaut aufgenommen. Deshalb sollten Sie die Kapsel auf nüchternen Magen schlucken. Da CBD fettlöslich ist, bietet sich ein Glas Milch oder ein Nuss-Snack an, um die Aufnahme des Wirkstoffes zu fördern.

Vorteile:

  • kein bitterer Nachgeschmack
  • wie CBD-Öl: häufig weitere gesundheitsfördernde Wirkstoffe
  • einfaches Portionieren der Menge (immer nur 1 Kapsel)
  • kann nicht auslaufen
  • praktische Einnahme – gerade unterwegs

Nachteile:

  • wirkt nicht so schnell wie CBD-Öl
  • nicht zwingend vegane Kapselhülle
  • ungeeignet für Menschen, die ungern Kapseln schlucken

CBD-Liquids für E-Shishas oder E-Zigaretten

Liquids sind kein CBD-Öl! Deshalb sollten sie auch niemals in den Mund geträufelt werden. Sie bestehen normalerweise aus Wasser, Glycerin und CBD. Für das Rauchen von CBD-Liquids benötigen Sie ein Hilfsmittel: eine E-Zigarette oder eine E-Shisha. CBD-Liquids nehmen Sie im Gegensatz zu CBD-Öl und CBD-Kapseln über die Lungenbläschen auf, wodurch die Wirkung schneller eintritt als bei herkömmlichen Zigaretten.

Übrigens: Das CBD-Liquid mit der höchsten Qualität wird durch die sogenannte “überkritische CO2-Extraktion” gewonnen. Alternativ kann allerdings auch ein Extraktionsverfahren mithilfe von Öl oder Alkohol angewandt werden. Generell ist außerdem wichtig: Sie sollten bereits beim Kauf des Liquids darauf achten, dass es sich um reines CBD handelt. Sie erkennen dies anhand des Hinweises auf der Verpackung, dass das CBD aus der Hanfpflanze stammt.

Vorteile:

  • gesündere Alternative zum herkömmlichen Rauchen
  • schnelle Wirkung

Nachteile:

  • Hilfsmittel werden benötigt
  • aufwändiger bei der Anwendung
  • das Rauchen von CBD-Liquids ist gesundheitsschädlicher als die Verwendung anderer CBD-Produkte

CBD-Kristalle – die reinste Form von CBD (99 %)

CBD-Kristalle stellen die reinste Form von CBD dar und sind sehr vielseitig verwendbar, zum Beispiel auch in ausgewählten Vaporizern. Im Gegensatz zum Rauchen von CBD-Liquid mit einer E-Zigarette werden bei Vaporizern die Wirkstoffe durch das langsame Erhitzen herausgelöst, sodass die Wirkstoffe inhaliert werden können. Die Pflanze verbrennt hier nicht, wodurch die Atemwege geschont werden. Verdampfen ist somit deutlich gesünder als das Rauchen per E-Zigarette, auch ohne enthaltenes Nikotin. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Temperatur nicht zu hoch eingestellt wird, da sich ansonsten Benzene oder Karzinogene bilden könnten. Bei dieser Form des Konsums tritt die Wirkung besonders schnell ein.

Ebenso zügig können Sie eine Wirkung erzielen, wenn Sie sich die CBD-Kristalle 60 Sekunden unter der Zunge zergehen lassen. Etwas langsamer, aber dafür vielleicht noch schmackhafter ist die Verarbeitung von CBD-Kristallen in leckeren Speisen. Der dezente Geschmack der CBD-Kristalle weiß hier viele Kunden zu überzeugen.

Das Besondere an CBD-Kristallen ist, dass sie die höchste CBD-Konzentration besitzen, da Kristalle das erste Produkt in der Verarbeitung von Hanf sind. Deshalb kann aus reinen CBD-Kristallen auch CBD-Öl hergestellt werden. Dies ist allerdings deutlich aufwändiger und unpräziser als fertiges CBD-Öl zu kaufen.

Vorteile:

  • vielfältig nutzbar
  • höchste Konzentration von CBD
  • aus CBD-Kristallen kann CBD-Öl gewonnen werden
  • eignet sich auch als Zusatz für Speisen oder Getränke

Nachteile:

  • eine selbstständige Weiterverarbeitung zu CBD-Öl ist kompliziert

Die rezeptpflichtige CBD-Pille

CBD-Pillen werden nur selten auf dem freien Markt angeboten und stattdessen meist per Rezept verschrieben. In der Regel sind daher die anderen CBD-Produkte deutlich einfacher zu erwerben und praktischer. Einen Vorteil haben CBD-Pillen allerdings gegenüber CBD-Kapseln: Sie umgehen den Magen, sodass hier keinerlei Nebenwirkungen auftreten können.

Vorteile:

  • für einige Menschen besser verträglich als CBD-Kapseln
  • schnell und einfach einzunehmen

Nachteile:

  • meist nur gegen Rezept erhältlich
  • Kosten werden von Krankenkassen meist nicht übernommen

Das leckere CBD in Lebensmitteln

CBD ist in vielen Shops inzwischen auch schon in Süßigkeiten, Tees oder Kaugummis enthalten und kann daher beiläufig im Alltag konsumiert werden. Ähnlich wie bei Kapseln wirkt CBD dann über die Magenschleimhaut, was die Wirkung im Vergleich zu anderen CBD-Produkten etwas verzögert.

Vorteile:

  • schmackhafter und einfacher CBD-Konsum
  • vielfältige Verarbeitung von CBD möglich

Nachteile:

  • verzögerte Aufnahme durch die Magenschleimhaut

CBD-Cremes – die Wunderwaffe gegen Erkrankungen der Haut?

CBD soll generell entzündungshemmend und beruhigend wirken. Das ist besonders erfreulich für Menschen mit Hautproblemen, wie Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte. Kein Wunder also, dass die Kosmetikindustrie viele CBD-Produkte entwickelt hat, die hierbei, in Kombination mit vielen weiteren Wirkstoffen, helfen sollen. Die CBD-Konzentration ist allerdings entscheidend, denn bereits ab einem minimalen Anteil können solche Cremes als CBD-Mittel ausgezeichnet werden. In solchen Fällen nützen die Cremes allerdings mehr der Werbung als den Hautproblemen.

Vorteile:

  • einfach anwendbar
  • durch äußerliche Anwendung besonders nebenwirkungsarm
  • hilfreich gegen trockene Haut und chronischen Hautkrankheiten

Nachteile:

  • die CBD-Konzentration kann minimal sein und daher kaum Wirkung erzielen

CBD-Pasten – fast so rein wie CBD-Kristalle

Pasten umgehen das Problem mit der geringen CBD-Konzentration. Ähnlich wie CBD-Kristalle besitzen CBD-Pasten einen sehr hohen Grad an Reinheit. Zudem sind Sie auch äußerlich anwendbar und sollen bei Herpes oder anderen Hautkrankheiten Linderung bringen. Alternativ können CBD-Pasten auch oral eingenommen werden.

Vorteile:

  • äußerlich und innerlich (über die Mundschleimhaut) einfach anwendbar
  • hohe Konzentration an CBD

Nachteile:

  • noch relativ unbekannt und wenig verbreitet

7. CBD-Produkte und ihre Anwendung

Im folgenden Kapitel geben wir nützliche Hinweise zur korrekten Dosierung, der Wirkungsdauer und der Haltbarkeit von CBD-Produkten.

Die Dosierung der CBD-Produkte

Der beste Tipp zur Dosierung ist immer: Halten Sie sich an die Angaben des Herstellers, wie oft Sie das CBD-Produkt anwenden sollen. Hierbei spielt auch das jeweilige Gewicht eine Rolle. CBD-Produkte sind in der Regel auf ein Körpergewicht zwischen 60 und 90 Kilo ausgerichtet. In den meisten Fällen werden hier zwei Einnahmen pro Tag empfohlen. Der Gehalt an CBD ist dabei jedoch ein weiterer zentraler Indikator. Normalerweise wird der CBD-Gehalt in Prozentangaben festgehalten, der allerdings von Produkt zu Produkt variiert. Das sehr bekannte und weit verbreitete CBD-Öl wird meist mit einem CBD-Gehalt von 5, 10, 15 oder 20 % angeboten. 5 % ist die übliche und am weitesten verbreitete Konzentration. Eine niedrigere Konzentration ist in erster Linie für Tiere relevant. Generell sollten Sie immer mit einer geringeren Konzentration starten und erst bei Bedarf langsam den CBD-Gehalt oder die Häufigkeit der Einnahme erhöhen. Ab einem CBD-Gehalt von 10 % steigt allerdings der Preis für CBD-Produkte beträchtlich, weshalb für viele Nutzer nur bei akuten Symptomen ein solcher Kauf in Frage kommt. Als Richtwert sollten Sie beachten, dass ab einer Menge von 20 % ein Arzt involviert werden sollte.

2 Tipps für eine schnellere Wirkung von CBD

Wie Sie bereits im Vergleich der CBD-Produkte gelesen haben, unterscheidet sich die Wirkungsgeschwindigkeit der CBD-Produkte, je nachdem wie Sie konsumiert werden. Ab 15 Minuten ist meist mit einer Wirkung bei CBD-Öl zu rechnen. Wenn Sie das Öl vor dem Hinunterschlucken noch etwas unter der Zunge verweilen lassen, verkürzt dies effektiv die Wirkungszeit, da der Pflanzenstoff direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Wer sich eine noch schnellere Wirkung erhofft, sollte das CBD vor einer Mahlzeit auf nüchternen Magen zu sich nehmen.

Wie lange halten CBD-Produkte?

Auch hier gilt: Orientieren Sie sich am besten an den Angaben des Herstellers. Generell sind CBD-Öle bis zu 18 Monate haltbar. Besonders, wenn Sie an einem kühlen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung gelagert werden. Im Sommer ist daher der Kühlschrank ein ideales Plätzchen für Ihr CBD-Öl.

8. Wo können Sie CBD-Produkte kaufen?

Da der Konsum von CBD mit maximal 0,2 % THC-Gehalt legal ist, können Sie grundsätzlich überall CBD kaufen, wo es angeboten wird. Die Preise variieren und können, je nach CBD-Gehalt und Produkt, bis zu 150 € betragen. Solche CBD-Produkte finden Sie in lokalen Hanfshops oder natürlich auch in Apotheken. Der komfortabelste Weg ist allerdings die Bestellung über das Internet. Neben dem globalen Riesen Amazon bieten sich hier vor allem spezialisierte Onlineshops an. Erfahrungen.de hat deshalb für Sie eine umfassende Liste mit Shops angelegt, die CBD-Produkte im Angebot haben.

9. Der CBD-Shop-Vergleich von Erfahrungen.de

In unserem Vergleich der CBD-Shops konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: Welche CBD-Produkte verkaufen die Shops? Wieviel müssen Sie für den Versand einplanen? Und wie gut wird der Shop online bewertet? So haben Sie alle Informationen auf einen Blick verfügbar. Einen Testsieger gibt es nicht – Sie entscheiden, welcher Shop am besten zu Ihrem Bedarf passt.

(Stand aller Angaben: Anfang Mai 2020)

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